Tourorganisation: Selber gemacht
11 Fahrtage, kein Ruhetag
Gefahrene Strecke:
nach Tacho genau 3333km
davon ca. 10% Autobahn
Südschweden vom 21. August bis 31. August 2026
Frei nach Kurt Tucholsky: "Jeder der an Schwden denkt, hat angenehme und feundliche, gute Gedanken". Kann ich bestätigen: Nur freundliche und seeehr entspannte Schweden getroffen. Aber der Reihe nach:
Erst mal dorthinfahren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Land der Elche und Kaffeetrinker zu erreichen. Für die Anreise bietet sich die Fähre von Travemünde nach Malmö an. Overnight. Nach einem :-) Fährbier in der 2 Bett Kabine gut geschlafen, erreichen wir Malmö in der Provinz Skåne ( Schonen ) am fühen Sonntag Morgen. Nach ein, zwei Fotostops in der Stadt fahren wir u.a. zum südlichsten Punkt der skandinavischen Halbinsel nach Smygehuk.
Ein Campingplatz mit einer kleinen "Ferienwohnung" ist um diese Jahreszeit kein Problem zu finden. Die Schule in Schweden hat bereits begonnen, die einheimischen Urlauber sind nun anderweitig beschäftigt. Alles ruhig und entspannt. Auch das Fahren außerorts mit 70 km, manchmal auch sportliche 80 km ! Auf kleinen TET Wegen erreichen wir am frühen Abend Karlskrona.
In Schweden nicht in einem Shelter zu übernachten, geht gar nicht. In Schweden findet man zahlreiche kostenlose offene Holzhütten und Unterstände in der Natur, die auf Schwedisch Vindskydd (Windschutz) genannt werden. Nach dem Besuch des Moose Älk Parks bei Nybro ist der Shelter bald gefunden. Tolle Sache
Nach einer etwas kürzeren Nacht und schmalem Frühstück, ist der erste Halt bei Vanjö an der Schloßruine Kronoberg. Die Besichtigung fällt wegen Renovierungsarbeiten aus, aber das Bistro daneben punktet mit Kaffee und den schwedischen Pendant zum dänischen Smørrebrød: Räksmörgås
Die nächste Unterkunft ist auch schnell gefunden: Pensionat Björkelund bei Älmhult. Nach einem Einkauf in einem Systembolaget ( ist der einzige Laden, der Getränke über 3,5 % verkaufen darf ) Zutritt erst ab 20 Jahren. Glück gehabt, dass wir rein dürfen. Nach der alkoholischen Grundversorgung und Einkauf im ggü. liegenden Supermarkt lassen wir den Abend in der Frühstückspension ausklingen.
Am nächsten Tag fahren wir bereits wieder Richtung Malmö zurück, aber ein Fotostop am Tylösand Strand bei Halmstadt darf natürlich nicht fehlen. Nach einem Telefonat mit Robert vom Arrie Ställpalts ( ein Kauderwelsch aus Schwedisch-Deutsch-Englisch ) haben wir die Adresse von seinem Gästehaus in Oxie bekommen. Nach einem kurzen Hallo am Straßenrand aus seinem Auto heraus, noch die email für die Bezahlung erhalten - Check In erledigt. Alles entspannt hier in Schweden. Geht auch einfach.
Die nächste Etappe Oxie nach Heiligenhafen: Nach 320km erreichen wir weider deutsches Land. Die Rückreise über die Öresund Brücke, der Fähre "Ida" (Bogø-Stubbekøbing innerhalb Dänemarks) und danach mit der zweiten Fähre von Rødby nach Puttgarden auf Fehmarn gestaltet sich abwechslungsreich. Nach zäh fließendem Verkehr über die Fehmarn Sund Brücke freuen wir uns auf ein deutsches "Flensburger" Bier in Heiligenhafen.
Noch eine Übernachtung im Fora Hotel in Hannover und danach nördlich von Fulda im Landgasthof Porta in Schlitz ist die Tour im Malsch nach ca. 3300 km zu Ende
Tourorganisation: Selber gemacht
11 Fahrtage, kein Ruhetag
Gefahrene Strecke:
nach Tacho genau 3333km
davon ca. 10% Autobahn